Utensilien, Lappen & Co.

Bis vor nicht allzu langer Zeit, war ich ein regelrechter Küchenkrepp-Junkie. Für jeden kleinen Griff in der Küche, griff ich auch zu einem Küchenkrepp. Für Küchenabfälle, um Obst und Gemüse abzutrocknen, um Kleckereien aufzuwischen und und und. Dabei ist das alles überhaupt nicht notwendig. Back to the roots... unten seht Ihr die altbekannten Alternativen. Auch andere Küchen-Alltgagsgegenstände verdienen ein Überdenken. Mittlerweile ist die Küche ein toxisches Hexenküchlein geworden. Ich war bei den Recherchen geschockt, was ich alles täglich verwende, ohne zu wissen, was man seiner Gesundheit damit eigentlich antut.

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Küchenkrepp

Küchenkrepp lässt sich problemlos ersetzen. Küchenabfälle lassen sich in einer kleinen Metallschüssel sammeln und dann in den Kompost leeren. Kleckereien mit einem wiederverwendbaren Küchenlappen aufnehmen und den Lappen gründlich auswaschen. Gemüse und Obst kann man mit waschbaren Baumwollhandtüchern abtrocknen. 


Aufbewahrung

Die Aufbewahrung in Plastikdosen ist gesund-heitsschädlich (siehe Artikel unten) und teuer. Aufbewahren kann man genauso gut in Gläsern (z.B. leere Marmeladengläser, Einmachgläser etc.).  


Pfannen / Töpfe

Teflon ist sehr praktisch, aber sehr giftig (siehe Artikel unten). Besser ist es, Eisengusspfannen zu verwenden. Wem die Pflege zu aufwändig ist, kann auch Edelstahlpfannen verwenden. Diese sind im Fachgeschäft oder sogar in manchen Supermärkten erhältlich.

Feuchttücher

Feuchttücher - vor allem wenn man ein Baby oder Kleinkind hat - lassen sich vorhalten, indem man Waschlappen oder Minihandtücher aus Baumwolle in Kamillentee-/Teebaumöl-Wasser tränkt und in ein großes Bonbonglas stapelt. Der tolle Tipp stammt von dieser Website:


Küchen-utensilien

Alle Küchenutensilien gibt es sowohl aus Holz als auch aus Metall - Plastik ist nicht notwendig. Und kosten tut es in der Regel auch nicht viel mehr. Darauf achten, dass Metallbesteck /-utensilien nicht aus Aluminium gemacht sind. Aluminium ist ungesund.


Lunch

Als Lunchbox gibt es viele Alternativen zur Tupperdose. Salate, Müsli, Snacks lassen sich in Einmachgläsern transpor-tieren. Belegte Brote, Kuchen, Kekse etc. in Metalldosen oder indischen Tiffins. 

Schwämme

Als Ersatz für Spülschwämme, am Besten kompostierbare Schwammtücher verwenden; zum Entfernen von Einge-branntem, Stahlwolle. Diese muss lediglich ausgewaschen werden und kann immer wieder verwendet werden.


Schneide-bretter

Holz wirkt antibakteriell, daher ist es die bessere Alternative - zumal Holz auch kein Plastik an die Nahrungsmittel abgibt. Bei Holz darauf achten, dass es Naturholz ist ohne chemischen Schutzfilm.


Servietten

Sie sind nicht nur umwelt-freundlich, sondern sehen auch viel edler aus, als Papierservietten. Einziger Nachteil: Das Bügeln macht etwas mehr Arbeit.